AEVO-Ausbilderschein: So planst du die Vorbereitung
Was dich in der AEVO-Prüfung erwartet und wie du einen Vorbereitungskurs auswählst: mit Beispielen für Ausbildungssituation, Fachgespräch und Lernplan.
Mit dem Ausbilderschein weist du berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse nach. Die Vorbereitung führt durch typische Aufgaben der Ausbildung: Lernziele festlegen, Auszubildende anleiten und Leistungen beurteilen. Für den Nachweis musst du die Prüfung bestehen. Ob du anschließend als Ausbilderin oder Ausbilder eingesetzt werden kannst, hängt zusätzlich von deiner persönlichen und fachlichen Eignung ab.
Was in der Prüfung auf dich zukommt
Die AEVO sieht einen schriftlichen und einen praktischen Teil vor. Schriftlich bearbeitest du fallbezogene Aufgaben aus den Handlungsfeldern der Ausbildung. Im praktischen Teil stellst du eine berufstypische Ausbildungssituation vor oder führst sie durch und erläuterst deine Entscheidungen im Fachgespräch. Für Landwirtschaft und Hauswirtschaft gelten abweichende Vorgaben zum praktischen Teil. Frage deshalb bei deiner Prüfungsstelle nach dem Ablauf, statt dich auf ein beliebiges Muster aus dem Internet zu verlassen.
Wähle eine Situation, die du selbst erklären kannst
Ein Beispiel aus dem Büro: Eine Auszubildende soll eine eingehende Rechnung prüfen. Entscheidend ist nicht, wie viele Rechnungsmerkmale du auf eine Folie bekommst. Du brauchst ein Lernziel, passende Vorkenntnisse, eine sinnvolle Anleitung und eine Kontrolle, ob die Auszubildende die Prüfung anschließend selbst durchführen kann. Im Fachgespräch solltest du begründen können, warum deine Methode zur Person und Aufgabe passt.
Wie der Kurs dich auf die Prüfung vorbereitet
Lass dir erklären, wie oft du eine Ausbildungssituation übst und individuelles Feedback bekommst. Reine Prüfungstipps helfen wenig, wenn niemand deine Lernziele oder Aufgabenstellung mit dir bespricht. Kläre auch, ob Prüfungsanmeldung und Gebühren im Angebot enthalten sind. Eine aufgezeichnete Lektion kann Wissen vermitteln; ein geübtes Fachgespräch braucht zusätzlich Rückfragen.
Vor der Anmeldung
Notiere deinen gewünschten Prüfungstermin und plane von dort rückwärts. Sammle zuerst mögliche Situationen aus deinem Beruf, statt eine fertige Präsentation auswendig zu lernen. Wenn danach noch die Meisterprüfung folgen soll, kläre mögliche Anrechnungen direkt mit der zuständigen Stelle. Unser Ratgeber zur Meistervorbereitung hilft bei der zeitlichen Planung.
Passende Ratgeber und Programme
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